{"id":66,"date":"2012-11-03T11:12:40","date_gmt":"2012-11-03T11:12:40","guid":{"rendered":"http:\/\/loesener.de\/?page_id=66"},"modified":"2021-11-07T19:22:41","modified_gmt":"2021-11-07T19:22:41","slug":"projekt-3-inszenierung-und-korperlichkeit-im-dramentext","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/loesener.de\/?page_id=66","title":{"rendered":"Projekt 3: Inszenierendes Lesen"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zur Methode des inszenierenden Lesens<\/h2>\n\n\n<p>Theatertexte gelten als schwieriger Lerngegenstand. Ein Grund daf\u00fcr liegt in der g\u00e4ngigen Trennung von Lekt\u00fcre und Inszenierung, die h\u00e4ufig zu Frustrationen bei den Lernenden und Ratlosigkeit bei den Lehrkr\u00e4ften f\u00fchrt. Gew\u00f6hnlich werden Dramen daher vornehmlich in der Oberstufe des Gymnasiums eingesetzt und auf diese Weise vielf\u00e4ltige Lernchancen verschenkt, die sich aus der Arbeit mit theatralen Texten in allen Schulstufen und Schulformen ergeben. Dazu geh\u00f6rt die F\u00f6rderung der Leseartikulation, des Textverstehens, die St\u00e4rkung der Sprechpers\u00f6nlichkeit und der Ausbau literarischer Kompetenzen. Die Arbeit mit theatralen Texten erm\u00f6glicht produktive Wechselwirkungen zwischen Embodiment, stimmlicher Gestaltung und kognitiver Sprachverabeitung und kann so zu nachhaltigen Lernerfahrungen f\u00fchren. Um diese Ressourcen zu erschlie\u00dfen, bedarf es einer grundlegenden Transformation der Lesepraktiken beim Umgang mit Dramentexten. Was das konkret f\u00fcr den Unterricht bedeutet und welche didaktischen Konsequenzen sich daraus ergeben, wird in dem Band &#8222;Gegenstimmen&#8220; (2017) erl\u00e4utert. Er beruht auf Ergebnissen eines mehrj\u00e4hrigen Entwicklungsprojekts und f\u00fchrt anhand von Unterichtsvorschl\u00e4gen zu ausgew\u00e4hlten Szenen aus Bertolt Brechts &#8222;Furcht und Elend des Dritten Reiches&#8220; in das Konzept des inszenierenden Lesens ein. Ausgangspunkt des Konzepts ist die Grundannahme, dass die K\u00f6rperlichkeit des theatralen Lesens den Schl\u00fcssel f\u00fcr das Verstehen dramatischer Texte liefert. Im Mittelpunkt steht der Einsatz einfacher Formen des lauten und leisen Lesens, des Lesens f\u00fcr sich und in der Gruppe, der spontanen und der reflektierten Lekt\u00fcre, die unterschiedliche Zug\u00e4nge zur Theatralit\u00e4t des Textes er\u00f6ffnen. Das Konzept kann in allen Schulstufen und Schulformen eingesetzt werden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Ergebnisse<\/h1>\n<p>Ergebnisse des didaktischen Entwicklungsprojekts k\u00f6nnen in dem 2017 ver\u00f6ffentlichten Band &#8222;Gegenstimmen<em>&#8220; <\/em>nachgelesen werden. Ausz\u00fcge aus dem Buch finden sich hier:<\/p>\n<ul>\n<li>Inhaltsverzeichnis (<a href=\"https:\/\/loesener.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/L\u00f6sener-Gegenstimmen-Inhaltsverzeichnis.pdf\">hier<\/a>)<\/li>\n<li>Einleitung S. 1\u20135 (<a href=\"https:\/\/loesener.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/L\u00f6sener-Gegenstimmen-Einleitung.pdf\">hier<\/a>)<\/li>\n<li>Kapitel I: Theatralit\u00e4t und Text S. 6\u201329 (<a href=\"https:\/\/loesener.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/L\u00f6sener-Gegenstimmen-Kapitel-I.pdf\">hier<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<h1>\u00a0<\/h1>\n<h1>Publikationen<\/h1>\n<ul>\n<li>Gegenstimmen. Eine Dramendidaktik. Mit Lese\u00fcbungen zu Szenen aus Brechts <em>Furcht und Elend des Dritten Reiches. <\/em>Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren 2017. (Informationen zu dem Buch finden Sie <a href=\"http:\/\/www.paedagogik.de\/index.php?m=wd&amp;wid=2974\">hier<\/a>)<\/li>\n<li>Die intermediale Lekt\u00fcre. Wege zur Inszenierung im Text. In: Marion B\u00f6nnighausen und Gabriela Paule (Hg.): Theater intermedial. Schriftenreihe Jahrbuch Medien im Deutschunterricht. M\u00fcnchen 2009. S. 67\u201382.<\/li>\n<li>Textsystem und Inszenierung. Zu einer Szene aus Friedrich Schillers &#8222;Kabale und Liebe&#8220;. In: Hans L\u00f6sener: Zwischen Wort und Wort. Interpretation und Textanalyse. Paderborn: Fink 2006. S. 193\u2013257.<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Methode des inszenierenden Lesens Theatertexte gelten als schwieriger Lerngegenstand. Ein Grund daf\u00fcr liegt in der g\u00e4ngigen Trennung von Lekt\u00fcre und Inszenierung, die h\u00e4ufig zu Frustrationen bei den Lernenden und Ratlosigkeit bei den Lehrkr\u00e4ften f\u00fchrt. 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